Allgemein 25. Januar 2022

Der Dank des Vaterlandes? Lesung mit Wolf Gregis „Sandseele“ und offene Diskussion

von Veteranenkultur e. V.

Wir werden oft gefragt: „Warum sucht Ihr das Gespräch mit den kritischen Stimmen?“

Wir sind der Meinung: „Eine Veteranenkultur kann man nicht fordern, man muss sie fördern“. Dazu gehört auch, dass wir diese Stimmen miteinbeziehen. Nur so kann unsere Gesellschaft einen gesunden Umgang mit seinen Veteranen finden. Die Bilder aus Afghanistan und aktuell aus der Ukraine machen deutlich, wir müssen miteinander über das wichtige Thema reden. Darum freuen wir uns auf unsere erste Kooperationsveranstaltung zum Thema „Veteranen der Bundeswehr“.

Mittwoch 06.04.2022 / 19.00 – 21.30 Uhr / 3 UStd / Luther Kirche Kölner Südstadt / Moderation Pfarrer Mörtter /Veranstaltung kostenlos / Kurs 85-V1 / Anmeldung unter: fbkkoeln@t-online.de erforderlich/ Politische Bildungsveranstaltung, Bescheinigung möglich

Eine gemeinsame Veranstaltung vom Friedensbildungswerk Köln, DFG/VK Gruppe Köln und dem Veteranenkultur e.V.

Schon nach dem 1. Weltkrieg stellte sich die Frage, wie geht der Staat und die Gesellschaft mit den Veteranen des Krieges um? Noch akuter ist diese Frage im Umgang mit den Veteranen der Auslandseinsätze der Bundeswehr.
Wolf Gregis absolvierte eine Offiziersausbildung bei der Bundeswehr und diente 2008/2009 im Auslandseinsatz in Mazar-e-Sharif und Kabul, Afghanistan. Im Jahre 2021 veröffentlichte er seinen Roman Sandseele. Als einziger deutscher Afghanistanroman beruht er auf wahren Begebenheiten und authentischen Erfahrungen, die der Autor als Soldat im Auslandseinsatz am Hindukusch sammelte.

An diesem Abend liest er Auszüge aus seinem Roman.

Copyright: Wolf Gregis

Der aktuelle Krieg in Afghanistan erfordert auch einen Umgang mit den Kriegsversehrten und den Veteran:innen. Wie haben Bundeswehr, Staat und Gesellschaft diese Situation gemeistert? Reicht der Zapfenstreich in Berlin aus als Dank des Vaterlandes?

Über den Umgang mit den Veteranen und Veteraninnen werden wir uns im Anschluss an die Lesung austauschen. Die Veranstaltung wird durch Herrn Pfarrer Mörtter moderiert.

Der Erste Weltkrieg hinterließ Millionen von Kriegsversehrten. Über deren Eingliederung in das Arbeitsleben, die Frage, was der Staat für die Kriegsveteranen getan hat und welche gesellschaftlichen Erwartungen in der Weimarer Republik vorhanden waren, dazu hat der Historiker Christoph Regulski gearbeitet. Auszüge aus dem Buch werden in Ergänzung vorgelesen.

Wolf Gregis ist Mitglied des Literaturhauses Rostock e. V. und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und fördert das literarisch-kulturelle Leben und die friedliche Erinnerungskultur in Mecklenburg-Vorpommern. Im Bund Deutscher EinsatzVeteranen e. V. und Veteranenkultur e. V. unterstützt er darüber hinaus die bewusste Integration von Veteranen in die Mitte der Gesellschaft.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, wir freuen uns aber über eine Spende vor Ort. Einlass erfolgt nur nach vorheriger Anmeldung unter : fbkkoeln@t-online.de.

Ihr habt noch Fragen ? Schickt uns eine Email an: info@veteranenkultur.de

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